Kredit Umschuldung – So machen Sie es richtig!

Kredite sind in der heutigen Gesellschaft beinahe schon ein selbstverständlicher Bestandteil der privaten Finanzen. Dabei bergen Darlehen auch eine teuflische Kostenfalle. Der Zinsmarkt verändert sich und anstatt zu sparen häufen sich die Schulden immer mehr an. Was können Sie an dieser Stelle unternehmen? Eine passende Lösung kann die Umschuldung sein. Wir wollen Ihnen nun kurz darlegen was der Begriff Umschuldung zu bedeuten hat. Des Weiteren werden einige Vorteile des Vorgangs dargelegt.

Was ist überhaupt eine Umschuldung?

Das Wort ist in aller Munde, aber wissen Sie auch wirklich, was darunter zu verstehen ist? Prinzipiell handelt es sich um eine Umschuldung dann, wenn die bestehenden Kreditverbindlichkeiten umgestaltet werden. Das zieht natürlich eine hohe Bandbreite nach sich. Beispielsweise kann es sich um einen einzelnen Ratenkredit für Ihren Fernseher handeln. Es ist aber auch möglich, dass ein Autokredit, ein Dispositionskredit und ein Ratenkredit zu einem Produkt zusammengefasst werden. Ein Umschuldung Kredit dient im Endeffekt dafür, dass sich die Höhe der Schulden nicht weiter anhäuft und ein vernünftiges Finanzierungskonzept gefunden wird. In manchen Fällen geht es aber auch schlicht ums Sparen.

 

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Kredit umschulden bei neuer Bank möglich?

Wer einen Kredit für Umschuldung in Betracht zieht, der hat die Möglichkeit das Institut zu wechseln. Dabei ist allerdings zu beachten, dass die Laufzeit an gewisse Kündigungsfristen gebunden ist. Nur wenn Sie sich daran auch halten, ist ein Wechsel möglich. Ob der Wechsel wirklich Vorteile mit sich bringt hängt vom neuen Angebot ab. Ist eine neue Bank gefunden, so muss ein Neuvertrag abgeschlossen werden, sodass es einen neuen Kredit gibt. Sollten Sie bei Ihrem alten Kreditinstitut bleiben, werden nur die Konditionen des Vertrags abgeändert, aber kein neuer aufgesetzt. Damit können Sie sich Bearbeitungsgebühren sparen.

Ist die Zusammenfassung von mehreren Krediten möglich?

Wie schon einige Zeilen zuvor erwähnt ist dies natürlich möglich. Dieser Vorgang ist sogar sehr sinnvoll. Viele Verbraucher sind damit überfordert mehrere Kredite gleichzeitig abzubezahlen. Problematisch ist vor allem, dass der Überblick schnell verloren geht. Und diese Problematik ist der springende Punkt. Greifen wir nun das Beispiel von vorhin auf. Es gilt einen Ratenkredit, Dispositionskredit und Autokredit zurückzuzahlen. Drei Kredite, drei Raten, drei Gläubiger. Wenn Sie nun umschulden, haben Sie nur noch einen Kredit, eine Rate und einen Gläubiger, sodass die Gefahr auf Zahlungsverzug drastisch reduziert werden kann. Hier noch einmal die Vorteile auf einen Blick:

  • besserer Überblick
  • nur noch ein Gläubiger
  • nur noch eine zu zahlende Rate
Kreditumschulung

Wann rentiert sich eine Kredit Umschuldung besonders?

Eine Umschuldung sollte natürlich vor allem dann in Betracht gezogen werden, wenn Sparpotential vorhanden ist. Dieses lässt sich vor allem am Zinssatz festmachen. Egal ob nun ein Kredit oder mehrere Kredite abgeschlossen worden sind, interessant ist, welcher Zinssatz vereinbart worden ist. Nehmen wir nun an es handelt sich um einen Kredit, der mehr 2007 abgeschlossen worden ist. In diesem Jahr musste noch ein wesentlich höherer Zinssatz gelöhnt werden, als es aktuell der Fall ist. Da wir uns momentan in einer Niedrigzinsphase befinden, ist eine Umschuldung besonders attraktiv. Von Vorteil ist dabei auch, wenn eine längere Zinsbindung angestrebt wird. Doch Vorsicht – umso länger die Zinsbindung, umso höher die Zinsen. Hier sollte ein gesunder Mittelweg gefunden werden. Melden Sie sich auf unserer Plattform an und nutzen Sie unsere Kompetenz, um die perfekte Balance für die Umschuldung finden zu können.

Was ist bei der Vorfälligkeitsentschädigung zu beachten?

Bei der Vorfälligkeitsentschädigung handelt es sich um eine Gebühr, die entrichtet werden muss, wenn ein Darlehen während der Zinsfestschreibungsperiode, beispielsweise bei einem Baudarlehen, gekündigt wird. Häufig ist dies eben bei einer Umschuldung der Fall. Zu umgehen ist dieses Szenario nur, wenn der Kredit nach Ablauf der Zinsfestschreibungsperiode gekündigt wird oder aber vertraglich festgelegt wird, dass auch früher eine Kündigung angestrebt werden kann. Die Gebühren sind nicht unerheblich. Für die Bank bedeutet dieser Vorgang nämlich einen gewaltigen Nachteil. Die Zinserträge, die bereits fest eingeplant worden sind, fallen weg. Dafür will das Institut freilich eine Entschädigung. Prinzipiell ist jedoch nicht mehr als 1% der Kreditsumme zu bezahlen. Das muss aber unbedingt in die Rechnung mit einfließen. Wenn Sie etwa die Bank wechseln wollen und diese nur minimal bessere Zinsen bietet, kann sich die Umschuldung womöglich gar nicht rentieren.

Lässt sich mit einer Umschuldung die Bonität verbessern?

Einer der großen Nachteile von Krediten ist die Belastung der Bonität. Wer einen oder mehrere Kredite am Laufen hat und zusätzlich ein weiteres Darlehen abschließen möchte hat schlechte Karten. Selbst wenn Sie eine gute Zahlungsmoral nachweisen können, sinkt die Bonität. Das ist vor allem dann kritisch, wenn viele Kredite parallel abzuzahlen sind. Das Problem ist nämlich, dass der Verbraucher schnell den Überblick verlieren kann, was wiederum dazu führt, dass das Ausfallrisiko höher einzustufen ist. Mit einer Umschuldung ist nur noch, wie bereits erwähnt, ein Gläubiger zu bedienen. Des Weiteren wird Ihre finanzielle Situation nun bewertet. Die monatliche Rate wird angepasst, sodass ausreichend Spielraum vorherrscht. Somit verbessert sich auch wieder die Bonität.